Mentoring Academy
Praktische Übungen
Die Welt der Linsen - Praxisübungen
Objektive verstehen & gezielt einsetzen
Wenn du beginnst, dich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen, wirst du schnell merken: Die Wahl des Objektivs hat einen enormen Einfluss auf dein Bild. Nicht nur technisch – sondern auch auf die Bildwirkung, Stimmung und deinen Stil. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen: Zoomobjektiven und Festbrennweiten
Zoomobjektiv – flexibel und vielseitig
Ein Zoomobjektiv deckt mehrere Brennweiten ab.
Zum Beispiel:
- 24–70mm
- 24–105mm
- 70–200mm
Das bedeutet:
Du kannst den Bildausschnitt verändern, ohne dich zu bewegen. Du „zoomst“ näher ran oder weiter weg.
Vorteile:
- sehr flexibel
- ideal, wenn du schnell reagieren musst
- perfekt für Events, Hochzeiten, Reportagen
- du musst dich weniger bewegen
Nachteile:
- meist weniger lichtstark
- oft weniger Freistellung (weniger Hintergrundunschärfe)
- etwas schwerer und größer
Festbrennweite – bewusst und kreativ
Eine Festbrennweite hat – wie der Name sagt – eine fixe Brennweite.
Zum Beispiel:
- 35mm
- 50mm
- 85mm
Du kannst nicht zoomen.
Du musst dich selbst bewegen. Du „zoomst mit den Füßen“.
Vorteile:
- meist sehr lichtstark (z. B. f/1.4, f/1.8)
- wunderschöne Hintergrundunschärfe (Bokeh)
- oft bessere Bildqualität
- leichter und kompakter
Nachteile:
- weniger flexibel
- du musst aktiver arbeiten
- manchmal unpraktisch in engen Situationen