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Praktische Übungen

Die Welt der Linsen - Praxisübungen

von Katharina Axmann

Objektive verstehen & gezielt einsetzen

Wenn du beginnst, dich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen, wirst du schnell merken: Die Wahl des Objektivs hat einen enormen Einfluss auf dein Bild. Nicht nur technisch – sondern auch auf die Bildwirkung, Stimmung und deinen Stil. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen: Zoomobjektiven und Festbrennweiten

 

Zoomobjektiv – flexibel und vielseitig

Ein Zoomobjektiv deckt mehrere Brennweiten ab.
Zum Beispiel:

  • 24–70mm
  • 24–105mm
  • 70–200mm

Das bedeutet:
Du kannst den Bildausschnitt verändern, ohne dich zu bewegen. Du „zoomst“ näher ran oder weiter weg.

Vorteile:

  • sehr flexibel
  • ideal, wenn du schnell reagieren musst
  • perfekt für Events, Hochzeiten, Reportagen
  • du musst dich weniger bewegen

Nachteile:

  • meist weniger lichtstark
  • oft weniger Freistellung (weniger Hintergrundunschärfe)
  • etwas schwerer und größer

Festbrennweite – bewusst und kreativ

Eine Festbrennweite hat – wie der Name sagt – eine fixe Brennweite.
Zum Beispiel:

  • 35mm
  • 50mm
  • 85mm

Du kannst nicht zoomen.
Du musst dich selbst bewegen. Du „zoomst mit den Füßen“.

Vorteile:

  • meist sehr lichtstark (z. B. f/1.4, f/1.8)
  • wunderschöne Hintergrundunschärfe (Bokeh)
  • oft bessere Bildqualität
  • leichter und kompakter

Nachteile:

  • weniger flexibel
  • du musst aktiver arbeiten
  • manchmal unpraktisch in engen Situationen

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